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Edler Tropfen – gesunder GenussEdelstahl Rostfrei mit Gütesiegel in der TrinkwasserinstallationKlare Sache: Trinkwasser erlaubt in der Hausinstallation keine Kompromisse. Folglich gehören Planung und Installation von Wasserleitungen stets in die Hände ausgewiesener Fachleute. Profunde Kenntnis der einschlägigen technischen Regelwerke wie DIN-Normen, Trinkwasserverordnung, DVGW- und RAL-Zulassungen sind für Konzeption und Durchführung eines hygienisch sicheren und leistungsfähigen Leitungssystems ebenso wichtig wie die richtige Auswahl und Dimensionierung des Rohrmaterials. Das angebotene Materialspektrum ist groß und höchst unterschiedlich geeignet. Rohre, Fittings, Übergangsstücke oder Abzweige aus Kupfer, Edelstahl Rostfrei mit Gütesiegel, verzinktem Stahl oder Kunststoff unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem in ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit, Korrosionsbeständigkeit und Lebensdauer. Entscheidende Basis für die richtige Werkstoffauswahl ist die chemische Zusammensetzung des Wassers – also PH-Wert, Härte und Gehalt an organischen Stoffen. Auch die maximal zu erwartenden Drücke und Temperaturen sind bei der Materialwahl zu berücksichtigen. Für Auslegung und Definition des Rohrinnendurchmessers sind die geplante Durchflussmenge sowie die voraussichtlichen Schwankungen in den Strömungsgeschwindigkeiten wichtige Eckdaten für den Planer. Den entscheidenden Impuls für zukunftssichere Investitionen in die Reinhaltung des Trinkwassers geben jedoch maximale Hygiene und Haltbarkeit. Die hohe Festigkeit und Verformbarkeit, Oberflächenbeschaffenheit und Korrosionsbeständigkeit qualifizieren Edelstahl Rostfrei in Gütesiegelqualität als besonders hygienischen und belastbaren Werkstoff für anspruchsvolle Leitungssysteme.Gefährliche Fehler im SystemDie Qualität des vom Wasserwerk gelieferten Trinkwassers kommt nur so gut beim Verbraucher an, wie das Leitungssystem in seinem Haus ist. Ab Anschlussleitung zum Gebäude oder der Wasseruhr endet die Verantwortung der Wasserversorger, die durch ihre kontinuierliche Überwachung bis zu dieser Schnittstelle eine gleich bleibend hohe Qualität gewährleisten. Diese nützt jedoch wenig, wenn die Rohre im Haus Schadstoffe abgeben. Deshalb müssen alle Elemente eines Installationssystems sorgfältig ausgewählt und auf einander abgestimmt werden. Mischinstallationen sollten vermieden werden, da viele Materialien miteinander reagieren. Die Folgen sind Gesundheitsgefährdung beispielsweise durch Lösung von Schwermetallen wie Zink oder Cadmium sowie verstärkter Lochfraß in den Leitungen. Rohrmaterial, das nicht auf die spezifischen Wasser- und Betriebsbedingungen ausgerichtet ist, erhöht die Korrosionsgefahr signifikant. Korrodierende Leitungen geben hohe Mengen an Metallionen an das Trinkwasser ab. Außerdem bieten sie Bakterien einen willkommenen Nährboden. Trügerische Sicherheit vermitteln Filter, die hinter dem Wasserzähler angebracht werden. Zwar halten sie kleinere Partikel und Ablagerungen aus den Rohrleitungen zurück, verkeimen aber leicht, wenn sie nicht regelmäßig gewartet werden. Dann entstehen Bakterien-, Pilz- oder Virenkolonien, die das Trinkwasser kontinuierlich kontaminieren. Auch gegen vorhandene Keime bieten diese Filter keinen wirksamen Schutz. Eine Erkenntnis, die insbesondere für immungeschwächte Menschen von hoher Bedeutung ist. Denn keineswegs sind nur öffentliche Einrichtungen von Krankheitserregern wie den gefürchteten Legionellen bedroht. Immer wieder werden solche Keime auch im Trinkwasser in Ein- oder Zweifamilienhäusern nachgewiesen. Falsch gewählte Rohrmaterialien, fehlende Isolierungen, fehlerhafte Installation oder auch nicht berücksichtigte Betriebsbedingungen wie lange Standzeiten des Wassers oder unzureichend beachtetes Temperaturspektrum sind hierfür die häufigsten Ursachen. Besonders gefährdet sind zudem jene rund 500.000 Haushalte in Deutschland, die an kein Wasserwerk angeschlossen sind. Die Versorgung aus einem Trinkwasserbrunnen birgt ein prinzipiell höheres gesundheitliches Risiko durch Bakterienkontamination.Kupfer – nicht für jedes Wasser geeignet
Am stärksten verbreitet bei der Neuinstallation sind Kupferrohre. 75 Prozent der Häuslebauer wählen diesen Werkstoff wegen seiner vermeintlichen Unbedenklichkeit für das Trinkwasser. Der hohen Lebensdauer von Kupferrohren steht ihre Anfälligkeit bei sehr weichem oder saurem Wasser entgegen. Außerdem sollten Kupferrohre nicht in Häusern verlegt werden, wo Säuglinge leben, da sie in den ersten beiden Jahren nach ihrer Installation Kupfer an das Trinkwasser abgeben. Hohe Kupferwerte im Leitungswasser, das zur Zubereitung von Nahrung für Säuglinge oder Kleinkinder verwendet wird, können bei diesen zu lebensbedrohlichen Lebervergiftungen führen.
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